Nikolassee, Wohngebiet in Steglitz-Zehlendorf, Deutschland.
Nikolassee ist ein Wohnviertel in Steglitz-Zehlendorf, das sich über ein erhöhtes Gelände erstreckt und mehrere Gewässer wie das gleichnamige Nikolassee und Teile des Großen Wannsee umfasst. Neben der Wasserlandschaft prägen historische Villen und grüne Flächen das Erscheinungsbild, während zwei kleine Inseln – Schwanenwerder und Lindwerder – zusätzliche Merkmale der Gegend bilden.
Das Viertel entstand 1901 als Villenkolonie auf dem ehemaligen Gelände des Düppel-Gutes und entwickelte sich zum gehobenen Wohngebiet Berlins. Durch das Groß-Berlin-Gesetz von 1920 wurde es offiziell als Stadtteil Berlins eingemeinedet.
Das Viertel trägt seinen Namen vom See, der es prägt, und ist bekannt für seine Villen aus der frühen Kunstwerkbewegung in diesem Teil Berlins. Die Bewohner nutzen die Seeufer und Parks für ihre Freizeit, was dem Ort einen ruhigen, von Natur bestimmten Charakter verleiht.
Die S-Bahn-Linien S1 und S7 verbinden die Gegend direkt mit dem Zentrum Berlins, während die A115 und die Bundesstraße B1 zusätzliche Fahrtmöglichkeiten bieten. Am besten erkunden Besucher das Gebiet zu Fuß oder mit dem Fahrrad, um die Villen und Seeufer in Ruhe zu sehen.
Während des Kalten Krieges befand sich hier der Checkpoint Bravo, einer der Hauptübergangspunkte zwischen West- und Ostberlin an der A115. Heute ist von diesem historischen Kontrollpunkt nur noch wenig zu sehen, da er nach 1990 vollständig abgebaut wurde.
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