Zisterzienser/-innenkloster St. Maria, Alt-Bottenbroich, Zisterzienserkloster im Rhein-Erft-Kreis, Deutschland.
Bottenbroich Abbey war ein Zisterzienserkloster, das sich durch schlichte Architektur und praktische Raumgestaltung auszeichnete, wie es der Ordensregel entsprach. Die Gebäude folgten den klösterlichen Anforderungen mit Kirche, Wohnräumen und Wirtschaftsgebäuden in einer geordneten Anlage.
Das Kloster wurde 1201 gegründet und stand unter der Aufsicht von Kloster Kamp. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte es sich zu einem wichtigen religiösen Zentrum, bevor es 1802 während der deutschen Säkularisierung aufgelöst wurde.
Der Ort war bekannt für die Verehrung Marias, besonders durch ein geschnitztes Andachtsbild aus dem 15. Jahrhundert, das Pilger anzog. Gläubige kamen hierher, um vor diesem religiösen Kunstwerk zu beten und ihre Frömmigkeit auszudrücken.
Der Ort ist heute unter dem Namen Marienfeld bekannt und kann besucht werden, wobei ein Gedenksonnenwerk von 2006 die Geschichte markiert. Die Überreste ermöglichen es Besuchern, sich eine Vorstellung vom früheren Klosterleben zu machen.
Zwischen 1480 und 1486 gründeten die Mönche hier ein zweites Kloster namens Mariawald, um einen zusätzlichen Wallfahrtsort für Marienverehrung zu schaffen. Diese Gründung zeigt, wie erfolgreich das ursprüngliche Kloster war und wie es seine Arbeit erweiterte.
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