Stiftspfarrkirche St. Philipp und Jakob, Gotische Kirche in Altötting, Deutschland
Die Stiftspfarrkirche St. Philipp und Jakob ist eine gotische Kirche in Altötting mit zwei oktagonalen Türmen, die 48 Meter hoch aufragen und mit spitzen kupfergedeckten Spitzen versehen sind. Das Innere folgt einem dreischiffigen Hallenplan mit einer Länge von 52 Metern und wird durch die hohen Wände und großen Fenster geprägt.
Die erste Kirche an dieser Stelle wurde 877 von König Karlmann initiiert, doch die heutige Struktur entstand zwischen 1499 und 1511 aufgrund steigender Pilgerströme. Die Umgestaltung spiegelt das wachsende religiöse Interesse wider, das die Region zu einem wichtigen Pilgerort machte.
Die geschnitzten Eichentüren von 1513 zeigen religiöse Figuren und Mariendarstellungen, die das Innere mit einem Gefühl von Verehrung prägen. Diese Kunstwerke spiegeln wider, wie wichtig die Verehrung der Jungfrau Maria für die Menschen war, die diese Kirche besuchten.
Die Kirche ist mit modernem Licht und guter Sicht strukturiert, um Besuchern ein angenehmes Erlebnis zu bieten. Die breite Halle und das hohe Dach machen es leicht, sich zu orientieren und die Architektur zu erkunden.
Die Nordseite beherbergt eine sieben Meter hohe Schrantuhr namens 'Tod des Eding', bei der eine mechanische Todeszahl-Figur im Rhythmus ihre Sense schwingt. Diese ungewöhnliche Uhr fasziniert Besucher mit ihrer düsteren Symbolik und ihrem handwerklichen Design.
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