Altötting, Religiöser Wallfahrtsort in Bayern, Deutschland
Altötting ist eine Kreisstadt im oberbayerischen Landkreis Altötting, die durch ihre religiösen Stätten und barocke Architektur geprägt wird. Der zentrale Kapellplatz bildet das Herz der Stadt und ist von historischen Gebäuden sowie mehreren Sakralbauten umgeben.
Im 9. Jahrhundert befand sich hier ein königlicher Palast der Karolinger, bevor König Karlmann 876 ein Benediktinerkloster gründete. Ab dem späten Mittelalter entwickelte sich der Ort zu einem der wichtigsten Marienwallfahrtsorte im deutschsprachigen Raum.
Die Stadt trägt ihren Namen vom althochdeutschen „Autingas
Die Stadt liegt etwa 90 km östlich von München und ist mit regionalen Zügen gut zu erreichen. Ein Besuch der verschiedenen Kirchen und des Kapellplatzes lässt sich zu Fuß bewältigen, da die historischen Stätten nah beieinander liegen.
Die Stadt bewahrt in mehreren Schatzkammern liturgische Gewänder und Votivgaben aus verschiedenen Jahrhunderten auf. Unter den Kunstwerken befinden sich auch Geschenke europäischer Adelshäuser, die während ihrer Wallfahrten hier gestiftet wurden.
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