Schloss Kolberg, Herrschaftliches Anwesen in Altötting, Deutschland
Schloss Kolberg ist ein vierstöckiges Herrenhaus mit rechteckigem Grundriss, Satteldach und Turm in Altötting, Bayern. Die Anlage liegt in der Landschaft zwischen den Bächen Mörenbach und Sickenbach und gehört heute zu den geschützten Baudenkmälern der Region.
Wolfgang Kolberger, um 1444 in Altötting geboren und Kanzler Herzog Georgs, erwarb 1491 das Gut Kolberg und begann mit dem Bau von Schloss Neukolberg, das 1493 unter diesem Namen in Urkunden erscheint. Kaiser Friedrich III. ernannte ihn zum erblichen Reichsfreiherrn; nach seiner Ungnade endete die Grafschaft, und der Besitz ging über die Familien Loeffelholz, Notthaft und Haunsperger. 1852 kauften die Englischen Fräulein das Schloss, nannten es Josephsburg und führten dort 130 Jahre lang ein Internat.
Michael Wening fertigte 1721 detaillierte Kupferstiche des Schlosses an, die wertvolle Dokumentation seiner architektonischen Merkmale und historischen Erscheinung liefern.
Der Schloss liegt in ruhiger Lage in der Altöttinger Landschaft und ist von außen einsehbar. Besucher sollten beachten, dass die Umgebung vom Land geprägt ist und die Zufahrt über Landwirtschaftswege erfolgt.
Michael Wening dokumentierte das Gebäude 1721 in detaillierten Kupferstichen, die noch heute Einblick in seine damalige Erscheinung geben. Diese historischen Aufnahmen ermöglichen es, die architektonischen Veränderungen über die Jahrhunderte nachzuvollziehen.
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