Kapuzinerkloster Altötting, Barockkloster in Altötting, Deutschland.
Das Bruder-Konrad-Kloster ist ein Kapuzinerkloster im Herzen von Altötting, errichtet im Baustil des bayerischen Barock mit einer schlichten, aber gepflegten Fassade. Zur Anlage gehören eine Klosterkirche, ein Kreuzgang und ein Innengarten, der für Stille und Gebet genutzt wird.
Das Kloster wurde 1654 von Kapuzinern gegründet, die sich in der bereits als Wallfahrtsort bekannten Stadt Altötting niederließen. Im 19. Jahrhundert lebte hier Bruder Konrad von Parzham, dessen Heiligsprechung 1934 dem Kloster eine neue Bedeutung als Wallfahrtsziel verlieh.
Das Kloster ist dem heiligen Konrad von Parzham gewidmet, einem Kapuzinerbruder, der dort über vier Jahrzehnte lebte und 1934 heiliggesprochen wurde. Pilger kommen noch heute hierher, um an seinem Grab zu beten und eine Kerze anzuzünden.
Das Kloster liegt im Zentrum von Altötting, in der Nähe der Gnadenkapelle, und ist zu Fuß gut erreichbar. Da es sich um eine aktive Ordensgemeinschaft handelt, empfiehlt es sich, vor dem Besuch die aktuellen Öffnungszeiten zu prüfen, da diese rund um Gottesdienste variieren können.
Bruder Konrad arbeitete hier jahrzehntelang als Pförtner und war dafür bekannt, dass er nie eine um Hilfe bittende Person abwies. Diese schlichte Aufgabe, an der Pforte zu stehen, machte ihn zur bekanntesten Figur des Klosters, noch vor dem Gründer der Gemeinschaft.
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