Döberitzer Heide, Naturschutzgebiet in Brandenburg, Deutschland.
Die Döberitzer Heide ist ein Naturschutzgebiet in Brandenburg mit etwa 5000 Hektar Heideflächen, Feuchtgebieten und Wäldern auf sandigem Boden. Der nährstoffarme Untergrund ermöglicht das Wachstum spezieller Pflanzengemeinschaften, die an diese extremen Bedingungen angepasst sind.
Das Gelände diente von 1713 bis 1991 als Militärübungsplatz, zunächst unter Friedrich Wilhelm I. und später als Basis der Roten Armee, bevor es zum Naturschutzgebiet umgewandelt wurde.
Der Ort wird von der Heinz-Sielmann-Stiftung betreut, die hier Naturschutzprogramme umsetzt und Besucher durch Umweltbildung einbezieht. Die offenen Heideflächen prägen das Landschaftsbild und laden zu Begegnungen mit der wilden Natur ein.
Besucher können etwa 55 Kilometer markierte Wanderwege nutzen, müssen aber auf den ausgeschilderten Pfaden bleiben, da sich noch alte Munition im Boden befindet. Festes Schuhwerk und Aufmerksamkeit sind daher wichtig für einen sicheren Aufenthalt.
Das Gebiet beherbergt eine Herde Przewalski-Pferde, Europäische Wisente und Rothirsche in einem dreifach eingezäunten Kernbereich. Diese großen Pflanzenfresser prägen das Landschaftsbild und zeigen, wie Naturschutz durch aktive Verwaltung funktioniert.
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