Gutshaus Satzkorn, Gutshaus in Satzkorn, Deutschland.
Das Gutshaus Satzkorn ist ein Herrenhaus aus Ziegelstein mit Verputz in barockem Baustil, dessen Ostfassade ein verziertes Dachgeschoss aufweist und an der Dorfstraße in Satzkorn gelegen ist. Das Gebäude wurde aus massiven Materialien errichtet und zeigt typische Merkmale der regionalen Barockarchitektur mit aufwendiger Ausgestaltung an der Fassade.
Das Gutshaus wurde 1739 vom Chirurgen Friedrich Brandhorst erbaut, nachdem er das Anwesen von der Familie von Hünicke erworben hatte. Die Gründung der Siedlung stand unter dem Einfluss von König Friedrich Wilhelm I., der die wirtschaftliche Entwicklung der Region förderte.
Das Herrenhaus steht inmitten von Obstgärten, Feldern und Wiesen und bildet einen wichtigen Teil der historischen Kulturlandschaft rund um Potsdam. Besucher können die Verbindung zwischen dem Gebäude und seiner natürlichen Umgebung bei Rad- und Wandertouren durch die Region erkennen.
Das Gebäude unterliegt strengem Denkmalschutz und wird derzeit umfassend saniert, weshalb der Zugang möglicherweise eingeschränkt ist. Es ist ratsam, sich vor einem Besuch über den aktuellen Zustand zu informieren und zu prüfen, ob Führungen oder Besichtigungen angeboten werden.
Von den vier ursprünglichen Gutshäusern in Satzkorn ist dieses Gebäude das einzige, das den Abrissen während der Zeit der DDR-Verwaltung entging und bis heute erhalten blieb. Seine Überdauerung macht es zu einem wichtigen Zeugnis der lokalen Architekturgeschichte und der Transformationen der Region.
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