Sacrower See und Königswald, Naturschutzgebiet in Potsdam, Deutschland.
Sacrower See und Königswald ist ein Naturschutzgebiet in Potsdam mit einem Süßwassersee und ausgedehnten Wäldern aus Kiefern und Eichenmischbeständen. Das Gelände umfasst verschiedene Lebensräume mit Uferzonen, die von Schilfbeständen geprägt sind und zum See hin abfallen.
Das Gebiet wurde 1941 unter Schutz gestellt und war eine der ersten Naturschutzeinrichtungen in Potsdam. Die Römerschanze, eine Befestigung aus der Bronzezeit, zeigt, dass die Gegend schon in der Antike besiedelt war.
Der Name Römerschanze ist irreführend: Die bronzezeitliche Wallanlage, auch Königswall genannt, hat keinen Bezug zu den Römern. Sie liegt im Westen des Königswaldes, 19 Meter über dem Ufer des Lehnitzsees auf einem Geländesporn. Im Wald steht zudem das Ersatzhaus für das in den 1930er Jahren abgebrannte Forsthaus Zedlitz.
Das Schutzgebiet liegt nordöstlich von Potsdam, zwischen Jungfernsee, der von Berlin kommenden Havel und Groß Glienicke, und umfasst 801,5 Hektar. Der Sacrower See liegt vollständig darin, umgeben von Kiefern und Laubmischwald. Die Wege sind Waldwege; festes Schuhwerk ist ratsam, da sie uneben und bei Nässe rutschig sind.
Die Römerschanze, auch Königswall genannt, ist eine bronzezeitliche Wallanlage auf einem Geländesporn 19 Meter über dem Ufer des Lehnitzsees im Westen des Königswaldes. Der Name täuscht: Mit den Römern hat der Platz nichts zu tun. Im Wald steht zudem das Ersatzhaus für das in den 1930er Jahren abgebrannte Forsthaus Zedlitz.
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