Augustinerchorherrenstift St. Peter, Paulus und Verena, Höningen, Mittelalterliche Klosterruinen in Altleiningen, Deutschland
Kloster Höningen ist eine Anlage mit noch erhaltenen Mauern und einem Romanischen Tor in der Ortschaft Höningen bei Altleiningen. Die Überreste prägten das Erscheinungsbild des Dorfes bis heute und bieten einen Einblick in die Baukultur des Mittelalters.
Die Gründung des Augustinerklosters erfolgte in den Jahren nach 1119 durch eine Adelsfamilie, die eine religiöse Gemeinschaft in dieser Region etablieren wollte. Ein großes Feuer zerstörte einen Großteil der Anlage im Jahr 1569 und markierte das Ende des Klosters als Ort des klösterlichen Lebens.
Das Kloster war der Mittelpunkt des religiösen Lebens für die umliegende Bevölkerung und prägte über Jahrhunderte den Charakter des Ortes. Heute können Besucher noch an den erhaltenen Mauern nachvollziehen, wie wichtig dieses Gotteshaus für die Menschen der Region war.
Der Ort liegt in Höningen an der Hauptstraße und ist zu Fuß leicht erreichbar. Eine selbstständige Erkundung der Mauern ist möglich, und Besucher finden informative Tafeln vor Ort, die Details zur Geschichte vermitteln.
Die Mauern des Klosters zeigen noch heute Spuren der römischen Bauweise, da Material aus älteren römischen Strukturen der Region wiederverwendet wurde. Diese Vermischung von Epochen ist an den unterschiedlichen Steinsorten und Fugenmaterialien erkennbar.
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