Laurahütte, Jagdhütte im nördlichen Pfälzerwald
Die Laurahütte ist ein kleines Waldschutzhaus bei Leistadt auf 370 Metern Höhe mit einem schlichten Design, das drei Steinsäulen am Eingang aufweist und eine hallenartige Form bildet. Das Gebäude bietet Wanderern einen Rastplatz und liegt an einem Wanderweg mit Aussichten auf die nahe gelegene Ebene.
Wilhelm Retzer, ein Pensionär aus Freinsheim, erbaute die Hütte 1845 als Rastplatz für Waldbesucher. Nach seinem Tod 1856 übernahmen etwa dreißig Bürger aus Leistadt die Verwaltung, und um 1875 kümmerte sich der Drachenfels Club um die Erhaltung des Ortes.
Die Laurahütte ist nach Laura Retzer benannt, der Ehefrau des Gründers Wilhelm Retzer, was die persönliche Geschichte des Ortes widerspiegelt. Der Platz dient seit fast zwei Jahrhunderten als Treffpunkt für Wanderer und verbindet die Besucher mit lokalen Traditionen der Waldnutzung.
Die Hütte ist jederzeit für Besucher zugänglich und liegt an einem gekennzeichneten Wanderweg namens Sieben Waldwunder. Wanderkarten erhältlich sind in der Bad Dürkheim Touristinformation, was die Planung einer Wanderung durch die Gegend erleichtert.
Neben der Hütte gibt es eine Steinbank mit dem Namen Verliebtenbank, die einen klaren Ausblick auf die Rheinebene bietet. Diese Bank ist ein beliebter Fotoplatz und Rastpunkt für Wanderer wegen der weiten Aussicht und der ruhigen Umgebung.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.