Hofruine Weilach, Mittelalterliche Hofruine im Landkreis Bad Dürkheim, Deutschland.
Die Hofruine Weilach besteht aus Steinresten, die zwischen Weidenbäumen und Wiesen liegen und noch die Struktur einer früheren Bauernanlage zeigen. Im Mittelpunkt befindet sich ein alter Brunnen, der auf die Wasserwirtschaft des damaligen Hofes hinweist.
Die Hofanlage wurde erstmals 1381 unter der Herrschaft der Leininger erwähnt und fungierte für Jahrhunderte als Bauernbetrieb. Das Anwesen wurde 1790 durch Brandstiftung während eines Überfalls zerstört und danach nicht wieder aufgebaut.
Der Ort trägt den Namen der Familie, die hier lange Zeit lebte und wirtschaftete. Besucher können heute noch sehen, wie die Gebäude um einen zentralen Hof angelegt waren, was das Alltagsleben einer Bauernfamilie widerspiegelt.
Das Gelände ist über markierte Wanderwege erreichbar, die von 5 bis 25 Kilometern reichen und durch die Gegend führen. In der Nähe bei der Kreisstraße 3 gibt es ein Restaurant im Forsthaus Weilach, wo man sich vor oder nach der Besichtigung erfrischen kann.
Bei dem Überfall 1790 versteckte sich die Tochter des Bauern in einem Hundestall und konnte danach einen der Angreifer identifizieren. Diese Geschichte zeigt, dass die Gewalt damals sehr real war und Auswirkungen auf einzelne Menschen hatte.
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