Schloss Kehrdichannichts, Forsthaus in Bad Dürkheim, Deutschland.
Das Kehrdichannichts ist ein Steinbau in der Pfalzwälder Landschaft, der sowohl als Jagdlodge als auch für die Forstwirtschaft genutzt wurde. Das Gebäude vereint architektonische Merkmale beider Funktionen in seiner Bauweise.
Graf Johann Friedrich von Leiningen ließ 1707 eine hölzerne Jagdhütte errichten, nachdem die Kurpfalz ein Jagdrevier etabliert hatte. Das Gebäude wurde später zu Stein umgebaut und änderte mehrfach seinen Zweck und Besitzer.
Das Gebäude trägt Reliefs mit Motiven des Grafen Friedrich Magnus, die die Verbindung zur Jagdtradition des deutschen Adels zeigen. Die Dekoration an den Steinwänden erzählt von der Bedeutung, die Jagd und Forstwirtschaft für die Bewohner hatten.
Der Zugang zum Gebäude erfolgt über Wege durch den Wald, die je nach Jahreszeit unterschiedlich zugänglich sein können. Es ist sinnvoll, festes Schuhwerk zu tragen und bei Nässe besondere Vorsicht walten zu lassen.
Der Name Kehrdichannichts erschien erstmals 1651 und bezieht sich auf eine alte Besitzerschaft oder Bedeutung des Ortes, die älter ist als das heutige Gebäude. Dieser Name hat trotz mehrerer Umbauten und Besitzerwechsel überraschend bis heute Bestand.
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