Haus zur Berolina, Denkmalgeschütztes Gebäude am Hausvogteiplatz 12, Berlin, Deutschland.
Das Haus zur Berolina ist ein fünfgeschossiges neorenaissance Gebäude an der Hausvogteiplatz 12 mit einer Steinfassade, die in drei Achsen unterteilt ist und ein zentrales Erkerfenster mit Uhrengiebel aufweist. Im Inneren befinden sich vier großzügige Innenhöfe, von denen einige mit Glasdächern und Fliesen versehen sind.
Der Architekt Hermann August Krause entwarf dieses Geschäftshaus im neorenaissance Stil, das 1895 unter der Leitung von Alterthum & Zadek eröffnet wurde. Nach einem Brand und einer Rekonstruktion 1918 verlor das Gebäude seinen ursprünglichen namensgebenden Schmuck.
Das Gebäude war lange Zeit Mittelpunkt des Berliner Textilhandels, wobei die Vorderseite für den Einzelhandel und die Rückseite für die Lagerung genutzt wurde. Diese Aufteilung zeigt, wie Kaufleute damals ihre Geschäfte organisierten.
Das Gebäude befindet sich zentral am Hausvogteiplatz und ist leicht zu Fuß erreichbar, wobei die Fassade von der Straße aus gut sichtbar ist. Eine detaillierte Restaurierung 2003 hat die strukturelle Integrität bewahrt, wodurch es heute in gutem Zustand ist.
Das Gebäude verdankt seinen Namen einer Berolina-Büste, die einst das Portal schmückte, aber nach dem Brand 1918 verschwand. Diese verlorene Dekoration erzählt eine Geschichte über die Umwälzungen, die Berlin zu Beginn des 20. Jahrhunderts erlebte.
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