Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt, Universitätsbibliothek in Halle, Deutschland.
Die Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt ist die wissenschaftliche Zentralbibliothek der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und gleichzeitig die offizielle Landesbibliothek des Bundeslandes Sachsen-Anhalt. Ihre Bestände umfassen Bücher, Zeitschriften, Handschriften und digitale Materialien, die auf mehrere Standorte in der Stadt verteilt sind.
Die Bibliothek geht auf die Gründung der Universität Halle im Jahr 1694 zurück und wurde im Laufe des 18. Jahrhunderts durch bedeutende Schenkungen und Ankäufe erheblich erweitert. Nach der Vereinigung mit der Universität Wittenberg im Jahr 1817 wurden auch deren historische Bestände nach Halle überführt.
Die Bibliothek bewahrt eine der bedeutendsten Sammlungen mittelalterlicher Handschriften in Mitteldeutschland, darunter illuminierte Codices aus dem frühen Mittelalter. Wer durch die Lesesäle geht, bemerkt, dass Forscher aus ganz Europa hierher kommen, um diese Originaldokumente zu studieren.
Der Hauptstandort befindet sich in der August-Bebel-Straße im Zentrum von Halle und ist gut zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Da die Sammlungen auf mehrere Gebäude verteilt sind, lohnt es sich, vor dem Besuch zu prüfen, wo die gesuchten Materialien aufbewahrt werden.
Die Bibliothek besitzt eine umfangreiche Sammlung von Drucken aus der Reformationszeit, darunter Schriften, die direkt aus dem Umfeld Martin Luthers in Wittenberg stammen. Diese Werke bilden einen Teil des Bestands, der nach der Universitätsfusion von 1817 nach Halle kam und dort verblieb.
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