Kontorhausviertel, Kaufmannsviertel in Altstadt, Deutschland
Das Kontorhaus-Viertel ist ein Bürogebiet in Hamburgs Altstadt mit großflächigen Bauten aus Ziegelstein und Beton. Die Häuser wurden zwischen 1920 und 1950 errichtet und zeigen expressionistische Formensprache mit charakteristischen Dachlinien.
Nach der Choleraepidemie von 1892 planten Städtebauer diesen Bereich neu und wollten ein modernes Geschäftsviertel schaffen. Die damalige Stadterneuerung band modernste Konstruktionen mit fortschrittlichen Büroräumen zusammen.
Die Gebäude prägen das Stadtbild durch ihre markanten Formen, die an Schiffe und Hafenkulisse erinnern. Besucher sehen in der Architektur die Verbundenheit Hamburgs mit dem Handel und der Seefahrt.
Das Viertel liegt zwischen Steinstraße und Messberg und ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Besucher finden dort viele Fußwege, die es einfach machen, alle Gebäude in Augenschein zu nehmen.
Viele Dächer sind mit Kupfer bedeckt und schimmern grünlich, wenn Licht darauf fällt. Diese Details verleihen dem Viertel eine unverwechselbare Optik und fallen erst bei genauerer Beobachtung auf.
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