Oberwiesenfeld, Wohnviertel in München, Deutschland
Oberwiesenfeld ist ein Wohnviertel im Norden Münchens mit großzügigen Grünflächen, Wohnblöcken und einer ausgedehnten Studentensiedlung, die durch Fußwege verbunden sind. Das Gelände prägt ein aufgelockeres Layout mit viel Platz zwischen den Gebäuden.
Bis 1939 diente das Gelände als Militärflugplatz, bevor es später zum Zentrum der Olympischen Spiele 1972 wurde. Die Olympischen Anlagen strukturieren bis heute das Viertel und erinnern an diesen historischen Moment.
Die Studentenwohnanlage prägt das Viertel durch bunte Fassaden und kreative Wandmalereien, die regelmäßig neu gestaltet werden. Diese künstlerischen Ausdrücke zeigen, wie junge Menschen den Ort für sich selbst gestalten.
Die Anbindung ans Zentrum erfolgt über die U-Bahn-Linie U3 und mehrere Buslinien. Der Weg zu Fuß zwischen den Gebäuden ist geprägt von breiten Grünstreifen und direkten Gehwegen, die die Navigation erleichtern.
Die Friedenskirche Ost-West wurde 1952 ohne behördliche Genehmigung errichtet und steht bis heute als eigenständiges Bauwerk im Viertel. Ihre unkonventionelle Gründungsgeschichte macht sie zu einem bemerkenswerten Wahrzeichen mit stillem Widerstand gegen Obrigkeiten.
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