Tiergarten, Naturschutzgebiet in Königs Wusterhausen, Deutschland
Der Tiergarten ist ein Naturschutzgebiet in Königs Wusterhausen, das sich über gemischten Laubwald erstreckt und von Wegen entlang der Staabe und des Krimmnicksee geprägt ist. Der Rundweg verbindet Wald und Wasserlandschaften und führt Besucher durch verschiedene Biotope auf seinem Verlauf.
König Friedrich Wilhelm I. gründete das Gebiet 1725 als Jagdrevier, um das nahegelegene Schloss mit Wildbret zu versorgen. Die Anlage zeigt noch heute die Struktur eines barocken Jagdgeheges und entwickelte sich später zu einem geschützten Waldgebiet.
Zehn hölzerne Skulpturen säumen den Rundweg und erzählen Geschichten aus der regionalen Geschichte und lokalen Sagen. Sie laden Besucher ein, sich mit der Vergangenheit des Ortes auseinanderzusetzen, während sie durch den Wald wandern.
Der Rundweg ist etwa 7,5 Kilometer lang und dauert zwischen 2 und 4 Stunden zum Erkunden. Der Weg startet am Bahnhof Königs Wusterhausen und ist gut ausgeschildert, sodass Besucher ohne große Orientierungsschwierigkeiten wandern können.
Das Gebiet beherbergt Eichen, die älter als 250 Jahre sind und aus der Zeit des ursprünglichen Jagdgeheges stammen könnten. Diese alten Bäume sind stumme Zeugen der barocken Vergangenheit und bilden heute seltene Biotope für spezialisierte Waldtiere.
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