Schloss Königs Wusterhausen, Königliches Schloss in Königs Wusterhausen, Deutschland.
Schloss Königs Wusterhausen ist ein Barockschloss östlich von Berlin mit symmetrischer Fassade, weißen Mauern und steilem roten Dach. Die Struktur verbindet klassische Architektur mit ausgedehnten Gartenanlagen und Nebengebäuden aus der Frühen Neuzeit.
Friedrich Wilhelm I. erwarb das Anwesen 1682 und ließ es zu einer Sommerresidenz für Jagdausflüge und militärische Versammlungen umbauen. Das Schloss wurde im Lauf des 18. Jahrhunderts um weitere Gebäude und Gärten erweitert und behielt seine Bedeutung als königlicher Rückzugsort.
Die Gemäldesammlung in der Festsalzaal zeigt persönliche Kunstwerke, die Friedrich Wilhelm I. selbst malte und die seinen Geschmack als Sammler widerspiegeln. Diese Werke geben Einblick in die künstlerischen Leidenschaften der preußischen Aristokratie des 18. Jahrhunderts.
Das Schloss kann ganzjährig besucht werden und ist mit der S-Bahn oder Regionalbahn vom Zentrum Berlins zur Station Königs Wusterhausen gut erreichbar. Die Zugfahrt dauert etwa eine halbe Stunde und bietet einen angenehmen Zugang zur Anlage.
Der barocke Garten wurde von Sophie Charlotte, der Ehefrau Friedrichs, geplant und zeigt geometrische Formen sowie Pflanzenanordnungen aus dieser Epoche. Viele der ursprünglichen Strukturen sind heute noch sichtbar und geben dem Ort ein besonderes historisches Gepräge.
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