Synagoge, Klassizistische Synagoge in Oranienbaum-Wörlitz, Deutschland.
Die Wörlitzer Synagoge ist ein neoklassizistisches Gotteshaus in Oranienbaum-Wörlitz mit zwölf Pilastern an der Außenseite und einem kegelförmigen Dach mit runden Fenstern darunter. Das Innere umfasst ein Hauptgeschoss und einen Kellerbereich mit einem rituellen Tauchbad.
Der Herzog Leopold III. von Anhalt-Dessau ließ die Synagoge 1790 errichten, um seine Unterstützung für Religionsfreiheit zu zeigen. Das Gebäude wurde später in ein Museumshaus umgewandelt und dokumentiert heute die jüdische Geschichte der Region.
Die Synagoge spiegelt die Religionsfreiheit wider, die der Herzog in seinem Herrschaftsgebiet fördern wollte. Heute zeigt ein Museum in den Räumen die Geschichte der jüdischen Gemeinde vor Ort.
Das Gebäude kann durch lokale Kulturorganisationen besichtigt werden und bietet Zugang zu beiden Etagen. Es ist ratsam, sich vorher zu informieren, um die genauen Besuchsbedingungen und Öffnungszeiten zu erfragen.
Das Gebäude wurde nach dem Tempel der Vesta in Tivoli gestaltet und verfügt über sechs dorische Säulen, die eine Galerie im Halbkreis stützen. Diese architektonische Anlehnung zeigt den klassischen Geschmack des Herzogs für europäische Bauformen.
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