Pantheon im Wörlitzer Park, Neoklassizistischer Tempel im Wörlitzer Park, Deutschland.
Das Pantheon im Wörlitzer Park ist ein neoklassisches Gebäude mit einer großen runden Kuppel und einem säulengestützten Eingangsportikus. Das Innere erstreckt sich über drei Ebenen mit einer zentralen Rotunde und geschwungenen Bögen, die verschiedene Räume verbinden.
Das Gebäude wurde zwischen 1795 und 1797 von Friedrich Wilhelm von Erdmannsdorff als verkleinerte Nachbildung des römischen Pantheons erbaut. Es entstand als Teil des Dessau-Wörlitzer Gartenreichs, eines fürstlichen Gestaltungsprojekts der Aufklärung.
Das Gebäude beherbergt eine Sammlung von Gipsabgüssen der neun klassischen Musen mit Apollo Musagetes und Reliefs ägyptischer Gottheiten.
Das Gebäude befindet sich inmitten des Wörlitzer Parks und kann am besten zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkundet werden. Die Umgebung kann bei Regen oder nach Hochwasser nass sein, daher ist festes Schuhwerk ratsam.
Die Architektur kombiniert Merkmale des römischen Pantheons mit Elementen von Chiswick House in England, was eine europäische Neuinterpretation des Klassizismus zeigt. Diese Vermischung von Vorbildern war typisch für die aufklärerischen Ideale des Dessau-Wörlitzer Gartenreichs.
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