Alsterschleusen, Schleusensystem in Hamburg, Deutschland
Die Alster-Schleusen sind eine Reihe von zehn Dämmen und Wehranlagen in Hamburg und im angrenzenden Schleswig-Holstein, die den Wasserstand der Alster regulieren. Zwei der Hauptschleusen liegen direkt in der Innenstadt und halten die Wassertiefe so konstant, dass Fahrgastschiffe das ganze Jahr über fahren können.
Die ersten Schleusenanlagen an der Alster wurden ab den 1520er Jahren errichtet, als Hamburg begann, die Schifffahrt auf dem Fluss systematisch zu verbessern. Im Laufe der folgenden Jahrhunderte entstanden weitere Bauwerke entlang des Flusses, um den Wasserstand dauerhaft zu kontrollieren.
Die Schleusen sind für viele Hamburger ein vertrauter Anblick, da sie direkt an belebten Fußwegen und Brücken liegen. Wer an der Außen- oder Binnenalster entlanggeht, sieht die Bauwerke als festen Teil des Alltags am Wasser.
Die Schleusen in der Innenstadt lassen sich gut von den umliegenden Fußwegen und Brücken aus beobachten, ohne dass man ein Ticket benötigt. Tagsüber bei gutem Wetter ist die Sicht am besten, wenn auch Boote unterwegs sind und der Betrieb der Anlagen gut zu erkennen ist.
An den Schleusenanlagen wurden in den letzten Jahrzehnten Fischwanderhilfen eingebaut, die es Wanderfischen ermöglichen, die Bauwerke zu umgehen und flussaufwärts zu wandern. Damit erfüllen die ursprünglich rein für die Schifffahrt gebauten Anlagen heute auch eine ökologische Funktion.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.