Seeland, Hauptinsel in Dänemark
Seeland ist eine Insel im Osten Dänemarks, zwischen dem Kattegat und der Ostsee gelegen. Ausgedehnte Buchenwälder wechseln sich mit offenen Feldern ab, während entlang der Küsten kleine Häfen und sandige Buchten das Ufer säumen.
Während der Wikingerzeit war Roskilde das Zentrum königlicher Macht und Sitz der Herrscher. Im Mittelalter verlagerte sich der Schwerpunkt nach Kopenhagen, das zur Hauptstadt des dänischen Königreichs aufstieg.
Der Name leitet sich von dem alten nordischen Wort "Sjælland" ab, was auf die Meerengen hinweist, die das Eiland umgeben. Über die Küstenorte verteilt stehen noch heute Fischerhäuser, die mit ihren rot gestrichenen Holzfassaden vom traditionellen Leben am Wasser erzählen.
Reisende erreichen das Eiland über die Brücke vom Großen Belt oder mit der Fähre von Schweden aus. Landstraßen verbinden Städte und Dörfer, während Küstenwege Zugang zu den Stränden und kleinen Ortschaften bieten.
An einigen Stellen der Nordküste kann man bei klarem Wetter die schwedische Küste über dem Öresund erkennen. Im Frühjahr blühen Wildblumen in den Wiesen der Halbinsel Stevns, wo weiße Kreideklippen direkt aus dem Meer aufsteigen.
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