Vestre Gasværk, Industriedenkmal in Vesterbro, Dänemark
Das Vestre Gasværk war eine Gasproduktionsanlage, die sich dort befand, wo heute das Fleischviertel steht, und versorgte Kopenhagen mit Gas. Die ehemalige Fabrik ist längst geschlossen, aber ihre Gebäude und Infrastruktur bilden noch immer das Rückgrat des umgebauten Viertels.
Das Gaswerk wurde 1857 gegründet und war Kopenhagens erste kommunale Gasanlage. Bis zu seiner Schließung 1927 versorgte es die Stadt fast 70 Jahre lang mit Gas und Energie.
Der Ort hat den Namen der Straße Gasværksvej geprägt und beeinflusste die Entwicklung des Viertels Vesterbro nachhaltig. Besucher können heute noch die Auswirkungen dieser industriellen Vergangenheit in der Stadtstruktur und den erhaltenen Gebäuden erkennen.
Das Gelände ist heute Teil des Fleischviertels und gut erreichbar, mit öffentlichen Verkehrsmitteln in der Nähe. Besucher können frei über das Gelände spazieren und die erhaltenen Gebäude von außen besichtigen.
Ein unterirdischer Tunnel führte unter der Eisenbahnstrecke hindurch und verband verschiedene Teile der Anlage miteinander. Diese technische Lösung aus dem 19. Jahrhundert zeigt die Innovationskraft der damaligen Ingenieure bei der Lösung räumlicher Probleme.
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