Jijel, Mediterrane Hafenstadt im Nordosten Algeriens
Jijel ist eine Hafenstadt an der Mittelmeerküste im Nordosten Algeriens, die sich über eine hügelige Landschaft erstreckt und von Korkeichenwäldern umgeben ist. Eine Halbinsel schützt die Bucht natürlich, während moderne Hafenanlagen und der Flughafen die Stadt mit der Außenwelt verbinden.
Die Stadt war in der Antike als Igilgili bekannt und erlebte Herrschaft durch Phönizier, Karthager, Byzantiner und Osmanen. Die französische Kolonisierung begann 1839 und prägte die städtische Struktur bis zur Unabhängigkeit.
Die Stadt verbindet arabische und kabylische Gemeinschaften, deren Alltagsleben von traditionellen Handwerkstätten geprägt ist, wo Kork verarbeitet und Leder gegerbt wird. Fischerei ist hier nicht nur ein Beruf, sondern prägt das Gesicht der Hafenstadt.
Die beste Zeit für einen Besuch ist Frühling bis Herbst, wenn das Wetter mild und die Seewege aktiv sind. Wer die Stadt erkunden möchte, findet gute Zugang durch den Flughafen oder das Schiff im modernen Hafen.
Ein achteckiger Leuchtturm am Kap Ras Afia stammt aus dem Jahr 1907 und ist von der Stadt sichtbar. Er zeigt, wie die Hafenstadt lange vor dem modernen Hafen zur Seeschifffahrt diente.
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