Great Mosque of Tlemcen, Moschee in Tlemcen, Algerien
Die Große Moschee von Tlemcen ist ein Gotteshaus in Algerien mit einem hohen quadratischen Minarett und aufwendig dekorierten Oberflächen aus Stein und geschnitztem Holz. Das Innere besteht aus mehreren Gebetsreihen mit Säulen, einem zentralen Hof und einem reich verzierten Gebetsraum mit umgebenden Galerien.
Das Bauwerk entstand 1082 unter der Almoraviden-Dynastie und wurde später unter Sultan Ali ibn Yusuf grundlegend umgebaut. Diese Umbauphase machte es zu einem bedeutenden Zentrum für religiöse Ausbildung in der Region.
Die Moschee zeigt nordafrikanische Merkmale wie Hufeisenbogen und einen geschnitzten Mihrab, die auf regionale Bautechniken und religiöse Bedeutung hindeuten. Besucherinnen und Besucher sehen an den Verzierungen und Raumaufteilungen die Handwerkskunst jener Zeit.
Das Bauwerk kann täglich besucht werden, jedoch sollten Besucherinnen und Besucher die Gebetszeiten respektieren und entsprechend planen. Geführte Touren in französischer und arabischer Sprache sind über das lokale Tourismusbüro buchbar.
Der Gebetsraum innen hat dreizehn parallele Reihen mit vielen Säulen, was wie ein Säulenwald wirkt. Das natürliche Licht, das vom zentralen Hof hereinströmt, betont diesen besonderen räumlichen Eindruck.
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