Hammam Maskhoutine, Thermalquellen in der Provinz Guelma, Algerien
Hammam Meskhoutine ist ein Thermalbad mit heißen Mineralquellen in der Provinz Guelma, die ganzjährig Wasser von etwa 98 Grad Celsius abgeben. Das Wasser fließt über farbige Ablagerungen und bildet dabei beeindruckende Terrassen aus Travertin und Tuffstein.
Die Römer nutzten diese Quellen bereits unter dem Namen Aquae Thiblitanae und bauten dort Badeanlagen in der Nähe der antiken Stadt Thibilis. Die Kontinuität dieser Nutzung zeigt, wie Menschen über Jahrhunderte hinweg die heilenden Eigenschaften dieser Gewässer schätzten.
Der Name bedeutet „Bad der Verdammten
Besucher sollten bequeme Schuhe tragen, da die Wege über Mineralablagerungen uneben sind und glatt werden können. Es empfiehlt sich, früh am Morgen zu kommen, wenn weniger Menschen vor Ort sind und die Wege leichter zu begehen sind.
Rund 100 Tuffsteinkegel, entstanden durch Mineralablagerungen, erheben sich etwa 4 bis 5 Meter hoch und sehen wie natürliche Skulpturen aus, die aus dem Boden wachsen. Diese bizarren Formationen entstehen durch die kontinuierliche Ablagerung von Mineralien über lange Zeiträume und sind das Ergebnis des konstanten Wasserflusses.
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