Saaremaa, Baltische Insel in Estland
Saaremaa ist eine Ostseeinsel in Estland, die etwa 2.673 Quadratkilometer umfasst und durch Kalksteinklippen, Kiefernwälder und offene Weideflächen geprägt ist. Sanfte Hügel wechseln sich mit flachen Buchten ab, während verstreute Dörfer und Einzelgehöfte die Landschaft beleben.
Die Schwertbrüder eroberten das Gebiet im Jahr 1227 und brachten die Burg Kuressaare in den Besitz des Bischofs von Ösel-Wiek. Nachfolgende Herrschaften aus Dänemark, Schweden und Russland veränderten die Verwaltung und Festungen, während die Bevölkerung an ihren Gewohnheiten festhielt.
Der Name leitet sich vom estnischen Wort für Inselland ab und zeigt die Verbundenheit der Bewohner mit dem Meer. Bauernhöfe folgen alten Mustern mit Steinmauern und Holzscheunen, während Sommergäste die stillen Küstenabschnitte für Spaziergänge und Vogelbeobachtung nutzen.
Die Anreise erfolgt über eine Fähre, die vom estnischen Festland zur benachbarten Insel Muhu fährt und etwa 27 Minuten dauert. Ein Damm verbindet Muhu dauerhaft mit der Hauptinsel, sodass Reisende ohne weitere Wartezeit weiterfahren können.
Das Kaali-Meteoritenkraterfeld enthält neun Einschlagkrater, von denen der größte einen kleinen See gebildet hat. Dieser Ort gilt als erster dokumentierter Meteoritenstandort Europas und zieht Wissenschaftler wie auch Wanderer gleichermaßen an.
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