Marsa Matruh, Mediterrane Küstenstadt im westlichen Unterägypten
Marsa Matruh ist eine Stadt an der ägyptischen Mittelmeerküste im westlichen Teil von Unterägypten, die sich rund um eine weite Bucht erstreckt. Die Strände aus feinem Sand ziehen sich entlang der Küste, während natürliche Felsformationen das flache Wasser vor den Wellen schützen.
Während des Zweiten Weltkriegs diente der Hafen als wichtiger militärischer Stützpunkt, an dem mehrere Schlachten zwischen alliierten und Achsenmächten stattfanden. Nach dem Krieg entwickelte sich der Ort zu einem Sommerferienort für ägyptische Familien.
Die Ruinen eines antiken Tempels aus dem Jahr 1200 v. Chr., gewidmet Ramses II., zeugen von ägyptischer Architektur in dieser mediterranen Siedlung.
Die meisten Hotels und Restaurants befinden sich entlang der Hauptuferpromenade, die zu Fuß gut zu erreichen ist. Der Busbahnhof liegt südlich des Zentrums und der Flughafen einige Kilometer außerhalb der Stadt.
Ein kleines Museum in einer ehemaligen Grotte zeigt Kriegsartefakte und persönliche Gegenstände aus dem Zweiten Weltkrieg, einschließlich Karten und Uniformteile. Der Ort diente einst als militärisches Kommandozentrum während der nordafrikanischen Kämpfe.
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