Operation Bertram, Militärische Täuschungsoperation in der Nähe von El Alamein, Ägypten.
Operation Bertram war ein Tarnungsunternehmen der britischen Armee, bei dem der Wüste Kunstobjekte wie falsche Panzer, Geschütze und Versorgungslager hinzugefügt wurden. Diese nachgeahmten Strukturen sollten das geplante Angriffsgebiet verändern und gegnerische Kräfte ablenken.
Das Unternehmen begann 1942 unter der Leitung von Feldmarschall Montgomery, um deutsche Armeen über den Zeitpunkt und Ort des Angriffs bei El Alamein zu täuschen. Es war ein wegweisender Einsatz von Tarnungstechniken in einem groß angelegten Feldzug und prägte moderne Kriegsführung in Nordafrika.
Militärstrategen, Architekten und Künstler arbeiteten zusammen, um Tarnsysteme zu entwickeln, die moderne Kriegsführung veränderten.
Der Standort liegt in einer freien Wüstenlandschaft mit wenig Schatten oder natürlichem Schutz, daher sollte man Wasser, Kopfbedeckung und Sonnenschutz mitbringen. Da es keine Gebäude oder etablierten Einrichtungen gibt, ist es sinnvoll, vorher ein Auto zu arrangieren und sich auf Feldwegerbedingungen vorzubereiten.
Britische Ingenieure bauten eine absichtlich unvollständige Wasserleitung, die nur fünf Kilometer pro Tag voranging, um den Eindruck von noch laufenden Vorbereitungen zu verstärken. Dieses Täuschungsdetail trug wesentlich dazu bei, dass gegnerische Aufklärung die Zeitplanung der Schlacht falsch einschätzte.
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