Monastery of Saint Simon the Tanner, Höhlenkloster in den Mokattam-Hügeln, Ägypten
Das Kloster des heiligen Simon der Gerber ist ein in Kalksteinhöhlen der Mokattam-Berge gehauenes Heiligtum mit sieben Kirchen und Kapellen, die in die Felswand eingebaut sind. Der zentrale Kathedralenraum kann Tausende von Besuchern aufnehmen und verfügt über mehrere Ebenen, die für verschiedene religiöse und kulturelle Zwecke genutzt werden.
Das Kloster wurde im 10. Jahrhundert während der Herrschaft des Fatimiden-Kalifen Al-Muizz gegründet und war mit der Legende des heiligen Simon und eines Wunders verbunden, das einen Berg versetzte. Dieses Ereignis machte den Ort zu einem bedeutenden Pilgerziel für Gläubige.
Die Gemeinschaft der Zabbaleen, Kairos Müllsammler, nutzt diesen Ort seit Generationen als spirituelles Zentrum für ihre täglichen Gebete und Versammlungen. Die Höhlenkirchen spiegeln ihre lebendige Verbindung zu diesem Heiligtum wider und bilden einen wichtigen Teil ihres religiösen Lebens.
Der Ort ist leicht zu Fuß erreichbar, aber es gibt mehrere Treppen und Gehwege, die zu den verschiedenen Höhlenkirchen führen. Es ist ratsam, bequeme Schuhe zu tragen und genug Wasser mitzunehmen, besonders an heißen Tagen.
In dem Heiligtum wurden 1991 archäologische Überreste entdeckt, darunter konservierte Haare und ein alter Wasserbehälter aus Ton von einem Jahrhundert. Diese unerwarteten Funde zeigen die lange menschliche Präsenz an diesem heiligen Ort.
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