KV26, Antikes Grab im Tal der Könige, Ägypten
KV26 ist eine unterirdische Grabkammer im Tal der Könige, die sich etwa zwölf Meter tief in den Felsen erstreckt. Ein schachtartiger Zugang führt zu einem Korridor und einer einzelnen Kammer, wo Keramikgefäße und Särgreste entdeckt wurden.
Die erste schriftliche Erwähnung stammt von James Burton im Jahr 1825, aber eine systematische Grabung erfolgte erst 2009 durch das Projekt der Universität Basel. Diese späte Untersuchung offenbarte viele bislang unbekannte Details über die Nutzung solcher unterirdischen Anlagen.
Die Grabausstattung zeigt Bestattungspraktiken aus der Blütezeit des Neuen Reiches, als solche Kammern für hochgestellte Personen bestimmt waren. Die Keramikgefäße und Särgreste sprechen von handwerklichen Traditionen, die über Generationen gepflegt wurden.
Der Zugang erfolgt über einen senkrechten Schacht, der einige körperliche Anstrengung erfordert, wobei die Strukturen trotz früherer Überschwemmungen in gutem Zustand geblieben sind. Besucher sollten festes Schuhwerk und eine Taschenlampe mitnehmen, um sich in der dunklen unterirdischen Anlage zurechtzufinden.
Im Inneren wurden sechzehn große Keramikgefäße gefunden, die aus der Zeit von Thutmose III. stammen, ohne dass irgendwelche Inschriften sie identifizieren. Diese namenlose Keramik macht es schwierig zu verstehen, für wen genau die Kammer bestimmt war.
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