KV37, Antikes Grab im Tal der Könige, Ägypten.
KV37 ist ein unterirdisches Grabmal im Tal der Könige mit einem absteigenden Gang, der zu einer einzelnen Kammer führt. Die Kammer liegt deutlich unter dem heutigen Bodenniveau.
Das Grab wurde 1899 von Victor Loret entdeckt und enthielt Gegenstände, die mit den Pharaonen Thutmose IV. und Sethos I. verbunden sind. Diese Funde stammen aus der Zeit des Neuen Reiches.
Die roten Malspuren an den Eingangswänden zeigen die Bauweisen und das Handwerk der altägyptischen Graberbauer. Sie lassen erkennen, wie Arbeiter ihre Arbeit organisierten und kennzeichneten.
An der Basis der Treppe ist eine Eisentür angebracht, die Verschmutzung verhindert und den Innenraum schützt. Dies ermöglicht es Besuchern, die unterirdische Struktur in einem gut erhaltenen Zustand zu sehen.
Im Grab wurden neunundzwanzig weiß gekalkte Vorratskrüge gefunden, die auf eine längere Nutzung hindeuten. Auch Knochenfragmente deuten darauf hin, dass der Ort während der 18. Dynastie verwendet wurde.
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