Moschee und Madrasa des Ilgay al-Yusufi, Religiöser Komplex aus dem 14. Jahrhundert in Kairo, Ägypten
Die Madrasa von Uljay al-Yusufi ist ein religiöser Gebäudekomplex aus dem 14. Jahrhundert mit einer einzelnen gerippten Kuppel, einem Minarett und aufwendigen islamischen Ornamenten an den Wänden. Der Komplex enthält Räume für den Unterricht in Rechtswissenschaften neben einem Gebetsbereich und einer Grabanlage des Gründers.
Der Komplex wurde zwischen 1366 und 1373 während der Mamluk-Zeit erbaut, als ein einflussreicher Emir diesen Ort als religiöses Lernzentrum gründete. Das Gebäude entstand in einer Phase, in der solche Schulen für die Verbreitung von Wissen wichtig waren.
Der Name des Komplexes bewahrt die Erinnerung an seinen Gründer und die Gelehrten, die hier Jura unterrichteten. Besucher können noch heute sehen, wie der Raum für religiöses Studium und Gebet gestaltet wurde.
Das Gelände befindet sich zwischen zwei bekannten Cairoer Landmarken und ist zu Fuß erreichbar, wenn man in der Altstadt unterwegs ist. Besucher sollten angemessene Kleidung tragen und damit rechnen, dass es ein aktiver religiöser Ort ist, an dem gelegentlich Unterricht stattfindet.
Ein erhaltenes Manuskript aus dem Komplex ist in der UNESCO Memory of the World Liste eingetragen und gehört zur Sammlung mamlukischer Korane der Ägyptischen Nationalbibliothek. Dieses Dokument zeigt die gelehrte Tradition, die an diesem Ort gepflegt wurde.
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