Mahmud al-Kurdi Mosque, Mamluk-Moschee im islamischen Kairo, Ägypten
Die Mahmud al-Kurdi Moschee ist eine Mamluk-Moschee in der Islamischen Altstadt von Kairo und besticht durch eine Steinkuppel mit horizontalen Chevron-Mustern sowie acht Fenster, die auf einer kreisförmigen Trommel montiert sind. Das Bauwerk weist einen charakteristischen Minarett auf, der weiß verputzt ist.
Das Gebäude wurde 1395 während der Mamelukkenzeit erbaut und von Mahmud al-Kurdi gegründet, der als Hofmeister des Sultans Barquq diente. Die Moschee war lange Zeit Teil der reichhaltigen religiösen Architektur dieser Periode.
Die Metalltüren zeigen geometrische Sternmuster und Arabesken-Schnitzereien, die die detaillierte Handwerkskunst der mittelalterlichen islamischen Metallverarbeitung widerspiegeln. Die Handwerker dieser Zeit verwendeten ähnliche Techniken für Gegenstände in wohlhabenden Haushalten und religiösen Gebäuden.
Das Gebäude wurde zwischen 1979 und 2004 umfassend renoviert und der Minarett wurde mit weißem Putz versehen. Besucher finden einen gut erhaltenen Ort vor, der leicht zugänglich ist und sich in der lebendigen historischen Altstadt befindet.
Das Innenlayout ähnelt einem Qa'a-Empfangssaal statt eines traditionellen Moschee-Designs und deutet auf mögliche Wohnräume in der Vergangenheit hin. Diese Besonderheit zeigt, wie religiöse Gebäude manchmal aus bereits bestehenden Privatbauten entstanden.
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