Tesoro del Carambolo, Antiker Goldschatz im Archäologischen Museum von Sevilla, Spanien.
Der Schatz von El Carambolo ist eine Sammlung von 21 Goldstucken aus dem 8.-6. Jahrhundert v.Chr., die sich heute im Archaologischen Museum von Sevilla befinden. Die Objekte umfassen Armbander, Brustteller, Anhanger und eine Halskette mit Glockchen, alle aus hochkaratigem Gold gefertigt.
Arbeiter fanden den Schatz im September 1958 bei Bauarbeiten auf dem Hugel El Carambolo in der Nahe von Sevilla. Der Fund stammt aus einer Zeit, in der die Region unter starkem Einfluss orientalischer Kulturen stand.
Der Schatz zeigt eine Vermischung lokaler tartessischer und phönizischer Einflüsse, die man an den Verzierungen und Formen der Gegenstände erkennen kann. Die Objekte tragen Spuren von Ritualpraktiken, die mit östlichen religiösen Traditionen verbunden waren.
Die Sammlung wird in einem eigenen Raum des Archaologischen Museums von Sevilla ausgestellt, das sich auf der Plaza America am südlichen Ende des Maria-Luisa-Parks befindet. Besucher konnen die kunstvollen Details der Stucke aus dieser zentralen Lage aus leicht erreichen.
Wissenschaftliche Untersuchungen aus dem Jahr 2018 zeigten, dass das Gold aus Gruben innerhalb weniger Kilometer vom Fundort stammte. Diese Erkenntnisse deuten darauf hin, dass die Objekte von Handwerkern vor Ort hergestellt wurden und nicht durch Fernhandel erworben waren.
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