Hochland von Abessinien, Gebirgskette im nordöstlichen Äthiopien.
Das äthiopische Hochland erstreckt sich im Nordosten des Landes und bildet ein ausgedehntes Plateau aus vulkanischem Gestein mit tiefen Schluchten und steilen Kanten. Die Landschaft wechselt zwischen grasbewachsenen Hügeln, felsigen Gipfeln und weiten Tälern, in denen Flüsse fließen.
Diese Berge bildeten das Kernland früher Reiche und waren über Jahrhunderte das Zentrum politischer Macht in Ostafrika. Klöster und Festungen entstanden ab dem Mittelalter auf den Gipfeln und in den Tälern.
Die Hochlandbewohner bewirtschaften das Land mit Methoden, die über Jahrhunderte weitergegeben wurden, und halten Rinder in kleinen Siedlungen an den Berghängen. In den Dörfern stehen runde Hütten mit Strohdächern, umgeben von Feldern, in denen Teff und Gerste wachsen.
Die Monate von Oktober bis März bieten klare Sicht und trockenes Wetter, was das Wandern und Erkunden der Pfade erleichtert. Warme Kleidung ist notwendig, da die Temperaturen in der Nacht stark sinken können.
Gelada-Affen leben hier in großen Gruppen auf den Grasflächen und steilen Felswänden, während äthiopische Wölfe in den höchsten Lagen jagen. Die Tiere nutzen die Klippen als Schutz vor Raubtieren und verbringen den Tag auf offenen Weiden.
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