Synagoge, Synagoge aus dem 19. Jahrhundert in Colmar, Frankreich.
Die Synagoge in Colmar ist ein rechteckiges Gebäude aus dem 19. Jahrhundert mit einer klassizistischen Front an der Westseite. Im Inneren verbreitet eine undurchsichtige Glaspyramide das Tageslicht in einem weichen, gleichmäßigen Muster.
Der Bau dieser vierten Synagoge in Colmar fand zwischen 1839 und 1842 statt, nachdem drei frühere Gebäude 1279, 1349 und 1512 zerstört worden waren. Das Gebäude wurde 1984 unter Denkmalschutz gestellt.
Das Innere zeigt polnische und deutsche Einflüsse in seiner Gestaltung, die die jüdische Geschichte der Region widerspiegeln. Die Anordnung der Räume folgt traditionellen Mustern für religiöse Versammlungen und Gebete.
Das Gebäude befindet sich in der Rue des Cigognes und ist während regulärer Öffnungszeiten für Führungen zugänglich. Der Zugang ist recht einfach zu finden, und vor Ort gibt es Informationen zur Besichtigung.
Das Gebäude hat einen kleinen Glockenturm, der bei den meisten Synagogen in der Region ungewöhnlich ist. Auf der Fassade sind auch kabbalistisch esoterische Symbole eingraviert, die Besuchern oft entgehen.
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