Grand'Rue, Mittelalterliche Straße in Colmar, Frankreich
Die Grand'Rue ist die Hauptstraße von Colmar mit einer Länge von etwa 500 Metern, die vollständig von traditionellen Alsace-Häusern mit bemalten Fassaden und Fachwerk gesäumt ist. Die Straße verläuft in gerader Linie durch das Stadtzentrum und verbindet verschiedene Plätze und bedeutende Gebäude miteinander.
Diese Straße behielt ihre ursprüngliche Ausrichtung seit dem 13. Jahrhundert bei, als Colmar den Status einer Freien Reichsstadt erhielt und ein wichtiges Handelszentrum wurde. Die Gebäude wurden über Jahrhunderte hinweg nach Bränden und Kriegszerstörungen mehrmals wiederaufgebaut und geprägt durch die wechselvolle Geschichte der Region.
Die Straße ist ein lebendiger Ort, wo lokale Kunsthandwerker in ihren Werkstätten arbeiten und traditionelle Handwerkstechniken wie Holzschnitzerei und Keramik zeigen. Die Fassaden und Fenster reflektieren den Geschmack und die Wertschätzung der Bewohner für farbenfrohe, verzierte Details, die das Erscheinungsbild prägen.
Die Straße ist leicht zu Fuß von jedem Punkt in der Altstadt aus erreichbar und beschildert, da sie die Hauptroute durch das Zentrum darstellt. Es gibt ausreichend Platz zum Gehen, und Parkplätze befinden sich auf den umliegenden Nebenstraßen und Plätzen.
Ein bemerkenswertes Gebäude an der Straße ist das Haus der Ritter des Heiligen Johannes aus dem 16. Jahrhundert, das mit Renaissance-Medaillons und aufwändigen Steinarbeiten verziert ist. Diese Dekoration stammt aus einer Zeit, als Colmar eine wohlhabende und künstlerisch aktive Stadt war.
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