Manneken-Pis de Colmar, Bronzene Brunnenfigur im Viertel Klein-Venedig, Colmar, Frankreich
Der Manneken-Pis von Colmar ist eine kleine dunkle Bronzefigur eines pummeligen nackten Jungen, der sich zurücklehnt, eine Hand in der Hüfte, den anderen Arm zu einem dünnen Stab gestreckt; sie steht an der rue des Augustins, an das tribunal de grande instance gelehnt, auf einem rötlichen Sandsteinsockel. Ein dünner Wasserstrahl tritt aus der Figur.
Die Bronze stammt von 1922 und stand zunächst vor dem städtischen Bad von Colmar. Brüssel schenkte sie als erste offizielle Kopie seines Manneken Pis zum vierten Jahrestag der Befreiung Colmars und im Gedenken an das gemeinsame Leid Belgiens und Frankreichs. Bei der Einweihung wurde versehentlich die niederländische Hymne gespielt. Der Stadtarchitekt ließ die Statue während der Besatzung 1940 bis 1945 entfernen und im Unterlinden-Museum einlagern, versteckt als antideutsches Zeichen.
Die Statue ist eine Kopie des Brüsseler Manneken-Pis, die Belgien Colmar 1922 schenkte. Bei der Einweihung wurde versehentlich die niederländische statt der belgischen Hymne gespielt. Die Figur steht an die Wand des tribunal de grande instance in der rue des Augustins gelehnt.
Die Statue steht an die Wand des tribunal de grande instance in der rue des Augustins gelehnt, in der Altstadt nördlich der Kanäle der Petite Venise. Sie ist klein und befindet sich auf Straßenniveau; man sollte eher nach unten als nach oben schauen, denn der Wasserstrahl und der Sandsteinsockel sind beim Vorbeigehen leicht zu übersehen.
Sie ist die erste offizielle Nachbildung des Brüsseler Manneken Pis. Bei der Einweihung 1922 wurde aus Verwechslung die niederländische statt der belgischen Hymne gespielt. Zwischen 1940 und 1945 ließ der Stadtarchitekt sie als antideutsches Zeichen im Depot des Unterlinden-Museums verstecken.
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