Vieille ville de Colmar, Mittelalterliche Altstadt in Colmar, Frankreich
Die Altstadt von Colmar ist ein mittelalterliches Zentrum mit charakteristischen Fachwerk- und Steinbauten in Pastelltönen, die sich entlang gepflasterter Gassen und mehrerer Kanäle aneinanderreihen. Der Stadtkern erstreckt sich über eine überschaubare Fläche und umfasst neben Wohnhäusern auch Museen, Restaurants und kleine Geschäfte.
Die Stadt wurde im 13. Jahrhundert gegründet und erhielt 1226 den Status einer freien Reichsstadt unter Kaiser Friedrich II., was ihr Bedeutung und Autonomie brachte. Später trat Colmar 1354 dem Décapole-Städtebund bei, einem Zusammenschluss von zehn elsässischen Städten, was ihren wirtschaftlichen und politischen Einfluss stärkte.
Der Stadtkern trägt starke Spuren des Weinhandels aus früheren Zeiten, da Kaufleute und Handwerker hier ihre Geschäfte betrieben und ihre Häuser entlang der Kanäle errichteten. Diese Gebäude spiegeln den Wohlstand wider, den der Handel mit Wein und anderen Waren der Stadt brachte.
Der Stadtkern ist weitgehend für Fußgänger zugänglich, sodass man die Straßen und Kanäle am besten zu Fuß erkundet. Das Gelände ist relativ flach und kompakt, aber es gibt viele enge, gewundene Gassen, die man langsam durchlaufen sollte, um die Details zu entdecken.
Ein Bereich namens Klein-Venedig ist bekannt für seine Kanäle, die früher von Weinhandlern und Fischern zum Transport von Waren durch die Stadt genutzt wurden. Diese Wasserwege sind heute ruhig und grün, dienen aber noch immer dazu, dem Stadtteil seinen besonderen Charakter zu geben.
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