B2-Namous, Militärische Testeinrichtung in der Sahara, Algerien.
B2-Namous ist ein militärisches Testgelände in der algerischen Sahara, weit entfernt von jeder Siedlung, mit mehreren Gebäuden, einer Landebahn und speziell ausgerüsteten Außenbereichen. Das Gelände liegt in einer flachen, trockenen Wüstenlandschaft und gehört heute zur algerischen Armee.
Frankreich errichtete das Gelände in den 1930er Jahren als geheimen Test- und Forschungsstandort in der Sahara und nutzte es auch nach der algerischen Unabhängigkeit im Rahmen bilateraler Abkommen weiter. Diese Vereinbarungen liefen erst gegen Ende der 1970er Jahre aus.
Die Basis symbolisiert ein komplexes Kapitel in den französisch-algerischen Beziehungen und zeigt anhaltende militärische Verbindungen zwischen beiden Nationen nach der Kolonialzeit. Sie war ein Ort, an dem technologische und strategische Fragen gelöst wurden, die für beide Länder relevant waren.
Das Gelände befindet sich in einem abgelegenen Teil der Sahara und ist vollständig für die Öffentlichkeit gesperrt, da es unter strenger militärischer Kontrolle steht. Eine Annäherung ist nicht möglich, und alle Zugänge werden überwacht.
Um die wahre Natur der Aktivitäten zu verschleiern, setzte die französische Regierung eine Zivilfirma namens Sodeteg ein, die den Betrieb des Geländes nach außen hin als gewöhnliche kommerzielle Tätigkeit erscheinen ließ. Diese Vorgehensweise ermöglichte es, sensible Arbeiten durchzuführen, ohne Aufsehen zu erregen.
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