Comédie-Française, Nationaltheater im 1. Arrondissement, Frankreich.
Die Comédie-Française ist eine nationale Theatergesellschaft im ersten Pariser Arrondissement mit drei Spielstätten in der Stadt. Der Hauptsaal Richelieu bietet Platz für Zuschauer in einem nach Rängen gegliederten historischen Innenraum.
Ludwig XIV gründete das Theater im Jahr 1680 durch Vereinigung mehrerer Pariser Theatergruppen nach dem Tod von Molière. Die Spielstätte wechselte während der Revolutionszeit mehrfach den Standort und erhielt erst später ihr dauerhaftes Domizil im Palais-Royal.
Der Name stammt von der historischen Bezeichnung für französischsprachige Theaterstücke im Gegensatz zu italienischen Aufführungen der damaligen Zeit. Die Schauspieler arbeiten als festes Ensemble zusammen und bewahren klassische französische Aufführungstraditionen in ihrer täglichen Arbeit.
Die Vorstellungen finden an verschiedenen Tagen in allen drei Spielstätten statt und dauern meist zwischen zwei und drei Stunden mit Pause. Besucher können vor der Aufführung im Foyer warten oder die öffentlichen Bereiche des Gebäudes erkunden.
Jeder Schauspieler der Truppe durchläuft einen besonderen Aufnahmeprozess und kann nach zwanzig Dienstjahren zum Societär werden. Diese Gesellschafter besitzen Mitspracherecht bei künstlerischen Entscheidungen und teilen die Einnahmen des Hauses.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.