Kulsum Begum Masjid, Qutb-Shahi-Moschee im Karwan-Viertel, Hyderabad, Indien.
Kulsum Begum Masjid ist eine Moschee aus dem 17. Jahrhundert in Hyderabad mit einer erhöhten Basis, auf der sich ein rechteckiger Gebetsraum mit drei bogigen Öffnungen zur Vorderseite erhebt. Zwei dekorative Minarette mit aufwändigen Stuckverzierungen flankieren die Hauptfassade und verleihen der Struktur ihre charakteristische Silhouette.
Die Moschee wurde im 17. Jahrhundert von Kulsum Begum, der Tochter des Sultans Muhammad Qutb Shah, erbaut und zeigt den Baustil der Qutb-Shahi-Dynastie. Das Bauwerk spiegelt die Bautradition wider, die während der Herrschaft dieser Dynastie in der Region Hyderabad geprägt wurde.
Die Moschee ist ein Ort für tägliche Gebete und religiöse Zusammenkünfte, wo Besucher die Ruhe des Innenraums und die religiöse Praxis der Gemeinschaft erleben können. Die Gegenwart von Gräbern und einem erhöhten Mausoleum zeigt, dass dieser Ort sowohl als Heiligtum als auch als Gedenkstätte dient.
Der Ort ist für Besucher zugänglich, die angemessene Kleidung tragen sollten, insbesondere beim Betreten der Gebetshalle. Die beste Zeit zum Erkunden ist außerhalb der Gebetszeiten, wenn die Moschee weniger überlaufen ist und man die Architektur in Ruhe betrachten kann.
Auf der Brüstung der Moschee befinden sich zwei kleine Pavillons mit Bogenfenstern, die nicht in anderen religiösen Gebäuden der Gegend zu finden sind. Diese architektonischen Besonderheiten zeigen den Einfluss lokaler Baustile auf das Qutb-Shahi-Design.
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