Il Gesù, Jesuitenkirche in Italien
Die Kirche des Gesù ist das Hauptheiligtum der Jesuiten in Rom und zeigt die charakteristische Barockarchitektur des 16. Jahrhunderts mit einer breiten Fensterfront und aufwendigen Innenräumen. Das Innere besticht durch reich verzierte Gewölbe, Marmorsäulen und großflächige Freskenmalereien, die den gesamten Raum mit religiösen Szenen erfüllen.
Die Kirche wurde ab 1568 nach Plänen von Giacomo Barozzi da Vignola und anderen Architekten errichtet und sollte als neues Modell für Jesuitenkirchen weltweit dienen. Ihr Entwurf brach mit traditionellen Kirchenplänen und schuf einen Typ, der für Ordenskirchen des Barocks prägend wurde.
Ihre barocke Architektur prägte das Design nachfolgender Jesuitenkirchen weltweit.
Sie finden die Kirche im Zentrum Roms unweit des Pantheon und sie ist zu Fuß leicht erreichbar. Besucher sollten mit längeren Zeiten rechnen, wenn Messen stattfinden, da dann Teile des Inneren nicht immer zugänglich sind.
Die Kirche war berühmt dafür, dass sie Jesuiten die Möglichkeit gab, ihre Messen vor großen Menschenmengen abzuhalten, im Gegensatz zu den kleineren, intimeren Kapellen früherer Kirchentraditionen. Dieses Konzept einer großen, offenen Hallenkirchenstruktur wurde zum Vorbild für Hunderte von Ordenskirchen in Europa und darüber hinaus.
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