Belice, Mittelmeerfluss im westlichen Sizilien, Italien.
Der Belice ist ein Fluss in Westsizilien, der durch die Provinzen Agrigento, Palermo und Trapani fließt, bevor er ins Mittelmeer mündet. In seinem Mündungsbereich entsteht durch Salzwasser und Süßwasser ein einzigartiger Lebensraum zwischen Marinella di Selinunte und Porto Palo.
Der Fluss war in der Antike unter dem Namen Hypsas bekannt und prägte die Geschichte der Region über Jahrhunderte. Das Gebiet wurde 1968 durch ein schweres Erdbeben verwüstet, das mehrere Städte zerstörte und Zehntausende Menschen vertrieb.
In der Tal des Belice wird Vastedda-Käse aus Schafsmilch hergestellt und der Nocellara-Olive angebaut, die hier seit langem Teil der lokalen Landwirtschaft sind. Menschen in der Region nutzen diese Produkte für ihre tägliche Küche und zum Verkauf, was die Verbindung zwischen Fluss und Gemeinschaft zeigt.
Die Naturschutzzone an der Mündung ist leicht zugänglich und bietet ausgeschilderte Wege durch Dünen und Feuchtgebiete. Der beste Besuch ist in den kühleren Monaten, wenn die Wege bequem zu begehen sind und die Vogelbeobachtung besonders lohnend ist.
Die Mündung bildet eine Brackwasserzone, in der Süßwasser des Flusses auf Salzwasser trifft und einen seltenen Lebensraum schafft. In diesen Gewässern und an den geschützten Küsten nisten Graureiher und Meeresschildkröten der Art Caretta caretta.
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