Manarola, Küstendorf in Cinque Terre, Italien.
Manarola ist ein Dorf an der ligurischen Küste im Nationalpark Cinque Terre, das mit bunten Häusern entlang steiler Klippen über dem Wasser thront. Die Gebäude stehen dicht beieinander und bilden schmale Gassen, während terrassierte Weinberge die Hänge ringsum bedecken.
Die Kirche San Lorenzo trägt einen Grundstein aus dem Jahr 1338 und gilt als eines der ältesten Zeugnisse für eine Siedlung in diesem Teil der Küste. Das Dorf entwickelte sich rund um Weinbau und Fischerei, wobei die steilen Hänge über Jahrhunderte in bewirtschaftbare Terrassen verwandelt wurden.
DieBewohnervonManarolastellenseitvielen JahrenindunklenMonateneineriesige BeleuchtungaufdemHangaufundzeigeninihreinegroße Krippenszene.Figuren,LichterundSymbole erstreckensichüberdieVineyardterrassenundverwandelndenAbhangineinoffenes Kunstwerk.
Das Dorf liegt an der Bahnlinie zwischen Genua und Pisa, sodass Reisende mit dem Zug ankommen und zu Fuß die Gassen erkunden können. Küstenwege verbinden Manarola mit benachbarten Orten, wobei manche Abschnitte bei schlechtem Wetter geschlossen sein können.
Der Name leitet sich vom lateinischen Ausdruck für großes Rad ab, was auf eine alte Mühle verweist, die früher im Dorf stand. Heute erinnern nur noch wenige bauliche Spuren an diese Vergangenheit, doch der Name ist geblieben.
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