Botanischer Garten Hanbury, Botanischer Garten in Ventimiglia, Italien
Die Hanbury-Gärten sind eine botanische Anlage auf einer Mittelmeerhalb insel, die sich über achtzehn Hektar erstreckt und von einhundertunddrei Metern Höhe bis zum Meer hinabfällt. Die Fläche gliedert sich in kultivierte Terrassen und Wege, auf denen tausende von Pflanzenarten wachsen.
Sir Thomas Hanbury erwarb das Grundstück Palazzo Orengo achteenhundertsiebenundsechzig und arbeitete mit dem Botaniker Ludwig Winter zusammen, um diese Pflanzensammlung zu schaffen. Die Anlage entwickelte sich seither zu einem bedeutenden Aufbewahrungsort für Pflanzenarten aus verschiedenen Klimazonen.
Die Gärten werden von der Universität Genua als Forschungszentrum genutzt und zeigen über zweitausendfünfhundert Pflanzenarten aus Klimazonen der ganzen Welt. Besucher können Pflanzen aus Afrika, Australien und Amerika entdecken, die nebeneinander in den Terrassenanlagen wachsen.
Die Anlage bleibt ganzjährig für Besucher zugänglich, wobei die Öffnungszeiten je nach Jahreszeit variieren und geführte Touren angeboten werden. Verschiedene Wege durchziehen das Gelände, das auch für Gruppen Besonderheiten bei der Organisation bietet.
Die Anlage beherbergt seltene Exemplare wie einen Araukarie, der bereits seit dem neunzehnten Jahrhundert wächst, sowie Obstsorten wie Macadamia und Feijoa, die selten in europäischen Gärten zu finden sind. Diese ungewöhnlichen Bäume und Früchte zeigen, wie weit die Sammlung in ihrem Umfang reicht.
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