Ventimiglia, Grenzstadt in Ligurien, Italien
Ventimiglia ist eine Stadt an der ligurischen Küste in der Provinz Imperia, die sich über beide Ufer des Flusses Roja erstreckt. Der mittelalterliche Stadtteil thront auf dem Cavo-Hügel, während die modernen Viertel sich über die umliegende Ebene bis zur französischen Grenze ausbreiten.
Die Römer gründeten hier Albintimilium, das später durch germanische Invasionen zerstört wurde. Im Mittelalter siedelten die Bewohner auf dem Cavo-Hügel und die Stadt wechselte zwischen genuesischer und savoyischer Herrschaft, bis sie 1861 Teil des Königreichs Italien wurde.
Der Name stammt von der römischen Siedlung Albintimilium, die sich um einen keltisch-ligurischen Kern entwickelte. Die Stadt hat eine lebhafte Markttradition am Freitagmorgen, wenn Händler aus Frankreich und Italien ihre Waren auf den Straßen der Altstadt anbieten.
Der Bahnhof verbindet die Stadt mit französischen und italienischen Zielen entlang der Küste. Die Altstadt auf dem Hügel erreicht man zu Fuß über steile Gassen, während die moderne Unterstadt flacher und leichter zugänglich ist.
Die Kathedrale in der Altstadt besitzt ein romanisches Portal aus dem 11. Jahrhundert, das zu den ältesten erhaltenen Eingängen der Region gehört. In der Nähe führt eine Promenade entlang der Küste bis nach Frankreich, wo Spaziergänger die Grenze ohne Kontrollen überqueren können.
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