Santa Maria del Suffragio, Barockkirche in Viterbo, Italien
Santa Maria del Suffragio ist eine Barockkirche in Viterbo mit einer zweigeschossigen Fassade aus behauenem Peperino-Stein und geometrischen Verzierungen. Das Innere besitzt einen erhöhten achteckigen Chor, vier Marmoriäre neben dem Hochaltar und zahlreiche Kunstwerke aus dem 18. Jahrhundert.
Das Gebäude entstand ursprünglich im 12. Jahrhundert als San Quirico-Kirche und erhielt 1618 seinen neuen Namen, als Kardinal Bischof Tiberio Muti es einer Bruderschaft mit neuer Bestimmung übergab. Diese Umgestaltung markierte den Übergang zu ihrer heutigen Funktion als Gebetsort für Verstorbene.
Die Kirche war Treffpunkt einer Bruderschaft, deren Mitglieder sich dem Gebet für Verstorbene widmeten und Spenden sammelten. Diese Gemeinschaft prägte das Leben des Ortes über mehrere Jahrhunderte hinweg.
Der Innenraum ist überschaubar und lässt sich leicht durchlaufen, wobei man alle Altäre und Kunstwerke gut sehen kann. Beste Besuchszeiten sind die frühen Morgenstunden oder späten Nachmittage, wenn weniger Besucher anwesend sind.
Die Decke zeigt ein gemaltes Juteleinen-Gemälde mit Gott dem Vater und seinen beiden himmlischen Begleitern in einer visuellen Darstellung des Himmels. An den Wänden sind außerdem geschnitzte Köpfe eingearbeitet, die gequälte Seelen darstellen und das Leiden im Jenseits symbolisieren.
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